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Zum Doktortitel via Verbundpromotion

Auf dem Weg zur Promotion im BayWISS Verbundkolleg (Foto: Good Free Photos auf Unsplash)
Auf dem Weg zur Promotion im BayWISS Verbundkolleg (Foto: Good Free Photos auf Unsplash)

[06|11|2018]

Universitäten und Hochschulen promovieren gemeinsamen in vielfältigen Fachbereichen

 

Eine Promotion an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) wird immer beliebter. Dafür gibt es die Möglichkeit einer selbstorganisierten kooperativen Promotion mit je einer betreuenden Person an HAW und Universität, aber auch in gemeinsamen Verbundkollegs der Hochschulen. Unter dem Dach des Bayerischen Wissenschaftsforums BayWISS bieten sie gemeinsam die „Verbundpromotion“ an. Ein Vorteil für den wissenschaftlichen Nachwuchs – vor allem für AbsolventInnen einer HAW – denn mit Einrichtung der BayWISS Verbundkollegs wird der transparente Zugang zur Promotion weiter ausgebaut. Promovierende profitieren von der doppelten Betreuung und dem doppelten ExpertInnenwissen. Denn ein Tandem aus jeweils einem Professor oder einer Professorin aus einer Universität und einer HAW unterstützt die DoktorandInnen.

 

Zehn Verbundkollegs

Aktuell gibt es zehn Verbundkollegs. Die HM ist – gemeinsam mit der HAWs Augsburg und Rosenheim sowie der Universitäten Augsburg und Bayreuth – Trägerhochschule im Verbundkolleg „Ressourceneffizienz und Werkstoffe“. Darüber hinaus engagiert sie sich als Mitglied im Verbundkolleg „Gesundheit“ und hat an der Gründung des neuen Verbundkollegs „Infrastruktur, Bauen und Urbanisierung“ mitgewirkt. In jedem Kolleg gibt es feste AnsprechpartnerInnen für DoktorandInnen und BetreuerInnen. Regelmäßige Netzwerktreffen und gezielte Förderangebote – zum Beispiel für Konferenzbesuche, Publikationen oder projektspezifische Anschaffungen – bieten einen Rahmen für die fachliche Zusammenarbeit.

 

So werden DoktorandInnen Mitglied in einem BayWISS Verbundkolleg (VK)
So werden DoktorandInnen Mitglied in einem BayWISS Verbundkolleg (VK)

 

In allen Verbundkollegs zusammen soll bis Ende des Jahres die Zielmarke von 150 DoktorandInnen erreicht werden. Prof. Dr. Sonja Munz, Vizepräsidentin für Forschung, hält das angesichts des positiven Trends an der HM für realistisch: „In den letzten Jahren stieg die Anzahl kooperativer Promotionen stetig an. Insbesondere herausragende HAW-AbsolventInnen nutzen die Chance, sich weiter zu qualifizieren. Für die Mitarbeit in angewandten Forschungsprojekten interessieren sich aber zunehmend auch UniversitätsabsolventInnen.“

 

Weitere Informationen auf der BayWISS-Website .