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„stroHM“ – Von der Testphase in den Dauerbetrieb
Die an der HM entwickelte Ladeinfrastruktur für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist nun an den Standorten Lothstraße und Pasing im Dauerbetrieb.
07/07/2026
Unter der Leitung von Prof. Dr. Simon Schramm, Professor an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Mitglied des Instituts für Nachhaltige Energiesysteme (ISES), wurde mit dem Projekt stroHM zunächst erprobt, wie E- und Hybrid-Fahrzeuge von Beschäftigten direkt am Campus geladen und abgerechnet werden können. Ziel war es, eine praxistaugliche, sichere und datensparsame Lösung für den Hochschulalltag zu entwickeln.
Bislang wurden an der Ladeinfrastruktur rund 17.000 kWh in 833 Ladesitzungen geladen. Das entspricht bei einem angenommenen durchschnittlichen Verbrauch von 20 kWh pro 100 Kilometer einer Fahrstrecke von etwa 85.000 Kilometern und zeigt, dass das System im Alltag zuverlässig funktioniert.
Erfolgreicher Übergang
Mit dem Übergang in den Dauerbetrieb am Campus in der Lothstraße sowie in Pasing zeigt sich nun, dass das entwickelte Konzept erfolgreich in die Praxis überführt werden konnte. Damit fügt sich stroHM in die Zielsetzung des Nachhaltigkeitsprojektes ÖKOPROFIT ein, nachhaltige Energie- und Mobilitätskonzepte an der Hochschule München zu verankern.
„Dass die im Projekt entwickelte Ladeinfrastruktur nun in den Dauerbetrieb übergeht, freut mich sehr. Unser Ziel war es, den Beschäftigten der Hochschule München eine attraktive Lademöglichkeit am Arbeitsplatz zu bieten und so den Umstieg auf Elektromobilität zu erleichtern. Gleichzeitig haben wir eine datensparende und herstellerunabhängige Lösung für Betrieb und Abrechnung entwickelt, die sich auch auf andere Behördenstandorte übertragen lässt. Dass sich das Konzept nun im Hochschulalltag bewährt, ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Mobilität und zeigt, dass unsere Lösung auch über die Hochschule München hinaus Potenzial hat.“ so Schramm.
Auch über die Hochschule München hinaus stößt das System auf Interesse: Inzwischen hat sich eine weitere bayerische Hochschule gemeldet, um sich über das Konzept und mögliche Einsatzmöglichkeiten auszutauschen.
Finanziert wurde das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr im Rahmen der Maßnahme „Umsetzung der Bayerischen Klimaoffensive bei den staatseigenen Gebäuden“.